Stoßwellentherapie
Um meinen Patienten einen hohen Qualitätsstandard auch bei der Stoßwellentherapie bieten zu können, habe ich durch die Teilnahme an zahlreichen Weiterbildungen die Fachkunde Stoßwellentherapie der deutschsprachigen Gesllschaft für Stoßwellentherapie DIGEST e.V. erworben.
Was sind Stoßwellen?
In der Medizin werden Stoßwellen schon seit mehr als 30 Jahren eingesetzt, inzwischen seit mehr als 2 Jahrzehnten auch in der Orthopädie.
Stoßwellen sind Schallwellen, die auf einen bestimmten Punkt zielgerichtet werden. Dabei handelt es sich um besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Dank der kurzen Pulswellenlänge von wenigen Nanosekunden werden die Impulse wellenartig fortgeleitet und erreichen eine optimale Tiefenwirkung.
Durch die hohe Energie der Impulse können Nierensteine, aber auch Gewebseinschlüsse wie Kalkablagerungen zertrümmert werden, die Schmerzen in der Schulter verursachen.
Für welche Krankheitsbilder ist die Therapie geeignet?
Wir setzen die Stoßwellen-Therapie ein gegen:
- Kalkeinschlüsse in der Schulter (Tendinitis calcarea, „Kalkschulter“)
- Tennisellenbogen (Epicondylitis)
- Golferellenbogen
- Knochenbruchheilungsstörungen
- Sehnenansatzentzündung am Hüftkamm
- Belastungsschmerz an der Kniescheibe (Patellaspitzensyndrom, Jumpers Knee)
- Belastungsschmerz an der Schienbeinkante
- Reizung der Achillessehne (Achillodynie)
- Entzündung der Ferse (Fasciitis plantaris mit oder ohne Fersensporn)
- Schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze
- Akute und chronische Schmerzen (z. B. an Rücken, Schulter oder Nacken oder durch dauerhaft verkürzte Muskeln)
- Adduktorenreizungen (z. B. Fußballerleiste)
- gutartige Vernarbung der Bindegewegsplatte der Hand (Morbus Dupuytrien)
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Behandlungsdauer und die Anzahl der Behandlungen ist abhängig vom Krankheitsbild und dementsprechend unterschiedlich. Erfahrungsgemäß sind 5 Behandlungen von je 10-30 Minuten Dauer im Abstand von ca. 1 – 2 Wochen erforderlich.
70 bis 80 Prozent der Patienten sprechen gut bis sehr gut auf die Stoßwellentherapie an. Diese Ergebnisse konnten durch Studien und Nachuntersuchungen wissenschaftlich bewiesen werden. Besonders bemerkenswert sind die Ergebnisse deshalb, weil die Stoßwellentherapie meistens dann zur Anwendung kommt, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind und nur noch die Operation neben der Stoßwellentherapie infrage kommt.
Die Stoßwellentherapie zählt nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für diese privatärztlichen Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab.
Bei der Stoßwellentherapie muss man zwischen der „Fokussierten“ Stoßwellentherapie und der sogenannten „Radialen“ Stoßwellentherapie unterscheiden. In einigen Arztpraxen und auch vielen Physiotherapiepraxen wird die „Radiale“ Stoßwellentherapie allgemein als Stoßwellentherapie bezeichnet.
Bei der „Radialen“ Stoßwellentherapie handelt es sich jedoch nicht um Schalldruckwellen, die tief in das Gewebe eindringen und zu einer biologischen Wirkung führen, sondern eher um eine Art von „Massagepistole“, die ausschließlich auf die Muskulatur wirkt.
Bitte achten Sie auf diesen Unterschied. Sollte nach einer „Radialen“ Stoßwellentherapie nicht die gewünschte Wirkung eingetreten sein, ist die Durchführung einer „Fokussierten“ Stoßwellentherapie absolut sinnvoll.
In meiner Praxis verwende ich ein modernes Stoßwellengerät, mit der sowohl „Radiale“ als auch die hochwertigen „Fokussierten“ Stoßwellen appliziert werden können.
Wenn Sie wissen möchten, ob die Stoßwellentherapie auch Ihnen helfen kann, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern.
